Freitag, 3. September 2010

Jungfrau: Ausgediente Richtfunkstation soll touristisch genutzt werden


Das Jungfraumassiv gehört zu den spektakulärsten hochalpinen Hotspots der Schweiz – wunderbar erlebbar in den autofreien Destinationen Mürren und Wengen.

Die Jungfraubahnen haben grosse Pläne:
Für die Jungfraubahnen ergibt sich die einmalige Gelegenheit, eine touristische Attraktion auf dem Ostgrat der Jungfrau zu prüfen. Die Swisscom hat beschlossen, ihre Richtfunkstation ab 2013 nicht weiter zu betreiben.

Die Richtfunkstation der Swisscom liegt auf dem sogenannten Ostgrat zwischen dem Jungfraujoch – Top of Europe und dem Gipfel der Jungfrau auf 3700 Meter über Meer. Von der Richtfunkstation aus, die vom Jungfraujoch aus unterirdisch und teilweise durch den Gletscher zugänglich ist, kann man den Aletschgletscher und das Jungfraujoch überblicken und hat eine einmalige Aussicht auf die hochalpine Bergwelt. Die Jungfraubahnen wollen das Gebäude erhalten und klären ab, wie sie es touristisch nutzen können. Falls sich das Vorhaben konkretisieren lässt, werden sie ein detailliertes Projekt ausarbeiten und darüber zur gegebenen Zeit informieren.

Europas höchstgelegene Richtfunkstation wurde 1954 in Betrieb genommen und in den folgenden Jahrzehnten ausgebaut. Die Station war die erste in Europa, die Richtfunkverbindungen über die Alpen herstellte. Sie diente der Übertragung von Telefon- und Fernsehsignalen und verband im internationalen Richtfunknetz Deutschland mit Italien. Mit der Einführung von neuen Übertragungstechnologien wie Glasfaser nahm die Bedeutung der Anlage ab. Die heute noch verbleibenden Dienste sollen ab 2013 durch andere Standorte weitergeführt werden.

Quelle: Medienmitteilung
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Freitag, 27. August 2010

Paradiesisch: Bettmeralp Music Festival

2 Abende, 8 Bands, 4 Locations, 1 Paradies. So könnte man das Bettmeralp Music Festival zusammenfassen. Jede Band (darunter Hank Shizzoe und Gigi Motto) spielt drei Sets im gleichen Lokal, dazwischen gibts 30 Minuten Pause, in der man zur nächsten Location und Band weiterzeihen oder auf das nächste Set anstossen kann.

Die autofreie Bettmeralp gehört zum UNESCO Weterbe Schweizer Alpen Jungfrau/Aletsch und gilt bei Alpin-Afficionados als das Paradies auf Erden. Gebirgstouren, Wanderungen, Biketrails en masse, der Aletschwald, der Aletschgletscher – alles very groovy.

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Mittwoch, 25. August 2010

Neue Suiten in Mürren


Das vom Corbusier-Schüler Arnold Itten gebaute Hotel Edelweiss in Mürren hat sein Angebot um 12 Zimmer aufgestockt – davon zwei Suiten.

via htr
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Freitag, 20. August 2010

Schweizer Wanderkarten online im Bundesgeoportal


Wer ausgedehnt und womöglich in hochalpinen Gebieten wandern will, braucht eine Wanderkarte. Die Schweiz ist bekannt für ihr erstklassiges Kartenmaterial, das man sich in Buchhandlungen, vor Ort in den Tourismusbüros oder online kaufen kann.

Seit einigen Tagen stehen diese Karten im neuen Geoportal der Schweizerischen Eidgenossenschaft kostenlos online zur Verfügung. Zwar ist eine gedruckte Wanderkarte für Afficionados immer noch das Mass der Dinge, aber der neue Dienst ist für spontane Wanderungen oder zur Recherche für Ferienpläne sehr nützlich. Mit wenigen Klicks kann man sich hier Karten aller Grössen als PDF herunterladen.

Aber das Geoportal kann noch viel mehr. Aus der Pressemitteilung:
Schwinden die Gletscher wirklich? Wie gross war mein Wohnort vor 100 Jahren? Wo wird Wasser zur Energiegewinnung entnommen? Diese und viele weitere Fragen können mit Geoinformationen beantwortet werden. Sie beschreiben die Gegebenheiten eines Landes in Form von Koordinaten, Ortsnamen, Postadressen oder anderen Kriterien. Zentral zugänglich sind diese Informationen seit kurzem auf www.geo.admin.ch, dem Geoportal des Bundes.

Grosse Fülle von Informationen
Bis zu 80 Prozent aller Entscheide, die Bürgerinnen und Bürger treffen, sind mit
Geoinformation verbunden. Früher mussten Interessierte von Pontius zu Pilatus pilgern, um in den Besitz dieser Daten zu kommen. Heute geht das ganz einfach über
www.geo.admin.ch: Dort erhalten Bürgerinnen und Bürger Zugang zu einer Fülle von Geoinformationen aus den wichtigsten Lebensbereichen wie Umwelt, Bevölkerung, Gesundheit/Sicherheit, Wirtschaft und vielen weiteren Themen. Besonders gefragt sind solche Informationen beispielsweise im Vorfeld von Abstimmungen (z.B. Standorte von Kernkraftwerken, Naturschutzgebieten, Verkehr usw.). Auch Informationen zur Entwicklung von Landschaften (z.B. Gletscher) und Siedlungsgebieten können über das Geoportal des Bundes abgerufen werden.

Das Fachportal inside-it findet das neue Geoportal schon jetzt weit besser als die Karten von Google.
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Freitag, 6. August 2010

Mare TV Doku über die Prinzeninseln

Die Prinzeninseln, nur wenige Meilen vor Istanbul gelegen, sind ein Stadtteil des asiatischen Teils der Bosporusmetropole. Dienten sie früher dem Adel zur Sommerfrische oder der Verbannung von ungenehmen Familienmitgliedern, sind sie heute ein beliebtes Reiseziel. Sowohl für die Menschen aus Istanbul, als auch für Touristen aus aller Welt.

Und: sie sind autofrei. Mit seinen 14'000 Einwohnern, unzähligen Pferdekutschen und einem quirligen touristischen Angebot gehören die Prinzeninseln sicher zu den aussergewöhnlichsten Destnationen für autofreie Ferien.

Mare TV sendet am 12. August 2010 eine Doku über die Prinzeninseln und seine Menschen, zu sehen beim NDR um 20.15 Uhr.
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Mittwoch, 4. August 2010

Golf spielen mit hochalpinem Flair


Wenn die Kühe auf der Engstligenalp Ende August die Wiesen kahlgefressen haben, wird die grösste Hochebene der Schweizer Alpen für einen Monat zum 18-Loch Golfplatz.

Hier, auf 2000 m ü.M., ist alles anders: die Uhren ticken langsamer, Prioritäten werden anders gesetzt und auch das Golfspiel läuft hier nach eigenen Regeln. Herausfordernde Höhendifferenzen, Bäche, Steinsektoren, schnell wechselnde Winde und Wetterverhältnisse - der Schwierigkeitsgrad ist hoch, Lochlängen unterscheiden sich je nach Terrain und Distanz zwischen Par 3 und Par 5.
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Noch höher hinaus geht man in Zermatt, wo am 14. August 2010 zum 19. mal der legendäre Eagle Cup gespielt wird.

Dieses Turnier findet nicht auf einem normalen Golfplatz, sondern in alpiner Landschaft in freier Natur zwischen Rotenboden und Riffelberg im Gornergratgebiet auf einer Höhe zwischen 2800 und 2500 m.ü.M. statt. Der 9-Loch "Golfplatz" fügt sich perfekt in die Alpenlandschaft ein. Immer im Blick: das Matterhorn. Gespielt wird im ursprünglichen schottischen Stil: ohne Fairways, ohne perfekt gemähte Greens. Dafür mit jeder Menge Hindernissen: Steine, Felsen, Unebenheiten im Wiesengrund und auch "Murmeltier-Wohnungen".
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Montag, 2. August 2010

Alpenkino in Braunwald


Braunwald – die herrliche Sonnenterasse im Glarner Oberland – ist einer der zentralsten aller 15 autofreien Ferienorte in der Schweiz. Und wohl auch der einzige, der ein Open Air Kino anbietet. Das nächste und diesen Sommer letzte Mal am kommenden Freitag, 6. August.

Gezeigt wird auf der Sonnenterasse Braunwald "Champions", die kecke Schweizer Komödie mit Marco Rima, Jörg Schneider, Max Rüdlinger und vielen anderen. Falls das Wetter mitspielt, sicher ein einzigartiges Kinovergnügen, ist doch die Kulisse hinter der Leinwand (siehe Bild oben) kaum zu überbieten.

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Nervenkitzel beim Wandern: Hängebrücken


Hängebrücken bieten dem gemeinen Wandervogel viel Nervenkitzel mit quasi null Risiko. Darüberhinaus bieten Hängebrücken eine Landschaftsperspektive, die sonst nur fliegend zu haben ist.

In der Innerschweiz ist kürzlich die längste Fussgängerhängebrücke Europas eröffnet worden. Die Hängebrücke namens Skywalk startet bei der Bergstation der Drehgondelbahn Stuckli Rondo und überspannt das wildromantische Lauitobel in einer Höhe von über 50 Metern. Von der Brücke aus geniesst man einen fantastischen Blick ins Ägerital mit seinem idyllischen See.
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Ein hochalpines Spektakel auf einem der schönsten Wanderwege der Schweizer Alpen ist die neue Triftbrücke im Gadmental/Wallis, gebaut 2009. Sie ist 170m lang und hängt 100m über der wildromantischen Triftschlucht. Es ist innert weniger Jahre die zweite Brücke, die über die Triftschlucht gebaut wurde. Zur alten Brücke aus dem Jahr 2004 war der Zugang für den Normalwanderer etwas zu stotzig und die Brcke geriet bei Starkwind in Turbulenzen.
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Die alte Triftbrücke wurde dann zur neuen Salbitbrücke im Göschenental, die die SAC-Hütten Salbit und Voralp miteinander auf 2380m miteinenader verbindet.
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